Der erste eigene Cannabis-Grow ist für viele ein spannendes Projekt. Doch bevor es losgeht, stellt sich eine entscheidende Frage: Welche Sorte eignet sich am besten für Anfänger?
Bei scheinbar unendlich vielen verschiedenen Strains mit ausgefallenen Namen fällt die Auswahl schwer. Dabei ist die Wahl der richtigen Samen ist einer der wichtigsten Faktoren für den späteren Erfolg, denn nicht jede Pflanze verzeiht Anfängerfehler.
Einsteigerfreundliche Sorten sind vor allem widerstandsfähig, pflegeleicht und haben eine kurze Blütezeit. Doch die perfekte Sorte gibt es nicht – vielmehr hängt die Wahl stark von den äußeren Bedingungen und deinem Set-Up ab. Wer Indoor anbaut, kann die Bedingungen weitgehend kontrollieren und hat eine große Auswahl an Sorten. Outdoor-Grower in Deutschland hingegen müssen sich auf kürzere Sommer, niedrigere Temperaturen und hohe Niederschläge einstellen.
In diesem Artikel erfährst du alles über die verschiedenen Samenarten, wichtige Auswahlkriterien und die besten Anfänger-Sorten für Indoor- und Outdoor-Growing, damit Du die optimale Sorte für deinen ersten Grow findest!
Samenarten – Was ist der Unterschied?
Cannabis-Samen gibt es in unterschiedlichen Varianten, die sich vor allem in ihrer Entwicklung, Pflege und Handhabung unterscheiden. Die drei wichtigsten Typen sind reguläre, feminisierte und autoflowering Samen. Jede dieser Varianten bringt eigene Vor- und Nachteile mit sich und ist unterschiedlich gut für Anfänger geeignet. Um den passenden Samen für deinen ersten Grow auszuwählen, solltest du die grundlegenden Unterschiede kennen – denn sie beeinflussen, wie viel Aufwand du betreiben musst und wie zuverlässig deine Pflanzen später Blüten bilden.
Reguläre Samen – Für Anfänger weniger geeignet
Reguläre Samen sind Cannabis Samen, wie sie in der Natur vorkommen. Sie produzieren sowohl männliche als auch weibliche Pflanzen. Da nur weibliche Pflanzen THC-haltige Blüten entwickeln, müssen Grower bei regulären Samen frühzeitig die männlichen Pflanzen identifizieren und entfernen. Dieser zusätzliche Schritt macht sie für Anfänger eher ungeeignet, da eine Bestäubung der weiblichen Pflanzen den Ertrag stark mindern kann. Bei erfahrenen Growern, die Ihre eigenen Kreuzungen züchten wollen, sind Reguläre Samen hingegen, aufgrund ihrer hohen Genetischen Stabilität, sehr beliebt.

Feminisierte Samen – Die sichere Wahl für Anfänger
Feminisierte Samen sind speziell gezüchtet, um fast ausschließlich weibliche Pflanzen zu produzieren. Das bedeutet, dass Grower sich keine Sorgen um unerwünschte männliche Pflanzen machen müssen.
Vorteile für Anfänger:
- Kein Risiko männlicher Pflanzen
- Volle Kontrolle über den Wachstumszyklus
- Höherer Ertrag pro Pflanze
Feminisierte Samen benötigen jedoch einen konstanten Lichtzyklus (18/6 in der Wachstumsphase, 12/12 in der Blütephase). Damit lassen sich die Pflanzen länger in der vegetativen Phasen halten, was letztendlich den Ertrag erhöhen kann. Feminisierte Samen sind daher die Richtige Wahl für Anfänger die sich intensiver mit der Materie auseinander setzen wollen.
Autoflowering Samen – Die einfachste Lösung für Anfänger
Autoflowering-Samen sind eine besondere Form von feminisierten Samen. Sie enthalten Genetik von Cannabis ruderalis, einer widerstandsfähigen Art, die auch in kalten Klimazonen wächst.
Hauptunterschied: Autoflowering-Pflanzen blühen unabhängig vom Lichtzyklus, meist schon nach 3–4 Wochen Wachstum.
Vorteile für Anfänger:
- Kein Lichtwechsel nötig – Blüte beginnt automatisch
- Schnelle Ernte – oft schon nach 8–10 Wochen
- Kompakte Pflanzen – ideal für kleine Growräume oder Balkone
- Teilweise sehr widerstandsfähig gegen Fehler und Witterung
Autoflowering-Strains sind eine gute Wahl für absolute Einsteiger. Sie benötigen wenig Pflege und keine komplizierte Steuerung des Lichtzyklus erfordern. Je nach Genetik sind die Pflanzen sehr Widerstandsfähig während der Vegetativen Phasen.
In der Blütephase sollten Autoflowering-Pflanzen so wenig wie möglich gestresst oder manipuliert werden. Maßnahmen wie Umtopfen, starkes Zurückschneiden oder intensives Training sind in dieser sensiblen Phase nicht zu empfehlen, da die Pflanzen unabhängig vom Lichtzyklus automatisch blühen – und keine Zeit haben, sich von Stress zu erholen.
Insgesamt sind Autoflowering-Sorten deshalb fehlerverzeihender und unkomplizierter im Handling, bieten jedoch weniger Spielraum für fortgeschrittene Techniken zur Ertragssteigerung. Man kann also weniger falsch machen, hat aber gleichzeitig weniger Einflussmöglichkeiten, um den Grow gezielt zu optimieren.
Welche Faktoren spielen bei der Sortenwahl eine Rolle?
Bevor du eine Sorte auswählst, solltest du überlegen, welche Bedingungen du deinem Grow bieten kannst. Je nach den wie und wo deine Pflanzen am Ende wachsen bieten sich verschiedene Strains an. Growst du zu Beispiel Indoor aber hast Probleme mit hoher Temperaturen? Oder Outdoor mit viel Niederschlag? Es ist wichtig sich vorher den möglichen Problemen bewusst zu sein um eine möglichst Passende Sorte zu wählen.
Indoor oder Outdoor?
Für viele angehende Grower ist die Wahl zwischen Indoor- und Outdoor-Growing weniger eine Frage der Vorliebe als der Umstände. Welche Möglichkeiten stehen überhaupt zur Verfügung? Platz, Privatsphäre, Klima und Budget spielen dabei eine entscheidende Rolle. Beide Anbaumethoden haben ihren eigenen Reiz – und mit der richtigen Sorte und Pflege lassen sich in beiden Fällen erstklassige Buds erzielen. Am Ende ist es eine Kombination aus Machbarkeit und persönlicher Präferenz, die darüber entscheidet, wo und wie man seine Pflanzen wachsen lässt.
- Indoor-Grow: Hier hast du die volle Kontrolle über Licht, Temperatur und Feuchtigkeit. Damit hast du natürlich auch mehr Möglichkeiten Dinge Falsch zu machen, aber am Ende des Tages ist der Anbau von Cannabis Kein Hexenwerk also keine Sorge. Das bedeutet, dass du eine größere Auswahl an Sorten hast, da du das Klima gezielt anpassen kannst.
- Outdoor-Grow in Deutschland: Das Wetter spielt eine große Rolle – kurze Sommer, viel Regen und hohe Luftfeuchtigkeit können zum Problem werden. Wer draußen anbaut, sollte auf robuste, schimmelresistente Sorten mit kurzer Blütezeit setzen und idealerweise einen geschützten Standort wie ein Gewächshaus nutzen.
Wachstumszeit & Ertrag
Für Anfänger sind Sorten mit kurzer Blütezeit ideal. Wer schnell ernten möchte, sollte auf Autoflowering- oder früh blühende feminisierte Strains setzen. Gerade in den letzten Wochen der Blütephase sind Cannabispflanzen besonders anfällig für Schimmelbefall oder Schädlingsdruck – vor allem bei feuchtem Wetter. Ein einziger Befall kann schnell die gesamte Ernte gefährden. Für Einsteiger ist es daher sinnvoll, sich zunächst für eine schnell blühende Sorte mit etwa 8 Wochen Blütezeit zu entscheiden, anstatt gleich eine Sorte mit 12 bis 14 Wochen durchziehen zu wollen. Weniger Risiko, schnellere Ergebnisse.
Grundsätzlich haben Sativa-dominante Sorten eine längere Blütezeit als Indica-dominante Pflanzen.
Das liegt vor allem an ihrem geografischen Ursprung: Sativas stammen aus tropischen Regionen mit langen, stabilen Vegetationsperioden, während Indicas in kühleren, bergigen Gegenden wachsen, wo sich die Pflanzen schneller entwickeln müssen, um vor dem Winter zu reifen.
Wachstumshöhe & Platzbedarf
Verschiedene Genetiken bringen unterschiedliche Wachstumscharakteristika mit sich. Während manche Sorten von Natur aus kompakt bleiben, neigen andere dazu, schnell in die Höhe zu schießen. Doch selbst innerhalb einer Sorte kann es zu Unterschieden kommen – denn jede Pflanze ist ein Individuum.
Wie sich deine Pflanzen entwickeln, hängt also nicht nur von der Genetik ab, sondern auch davon, wie du sie pflegst und trainierst. Mit verschiedenen Trainingsmethoden wie Low-Stress-Training (LST) oder High-Stress-Training (HST)kannst du gezielt Einfluss auf das Wachstum nehmen – etwa um den Ertrag zu steigern, die Höhe zu begrenzen oder das Licht besser zu verteilen.
Einige dieser Methoden sind für Anfänger gut geeignet, da sie sich schonend und einfach umsetzen lassen. Andere erfordern mehr Erfahrung, da sie die Pflanze stärker belasten können. Für den Einstieg empfehlen sich vor allem sanfte Techniken wie LST, um das Wachstum gezielt zu steuern, ohne die Pflanze zu überfordern.
Grundsätzlich lässt sich das Wuchsverhalten so einteilen:
- Sativa-dominante Sorten wachsen oft hoch und schlank und benötigen viel Platz nach oben.
- Indica-dominante Sorten bleiben eher kompakt und buschig, wachsen mehr in die Breite und eignen sich dadurch besonders gut für kleinere Räume oder Balkone.
Mit dem richtigen Wissen und ein wenig Übung kannst du das Wachstum deiner Pflanzen also optimal an dein Setup anpassen – ganz egal, ob du auf engem Raum growst oder unter freiem Himmel.
Die besten Cannabis-Sorten für Anfänger
Und was fängst du jetzt mit all diesen Infos an?
Nach all den Grundlagen, Unterschieden und Tipps stellst du dir vielleicht die Frage: „Was bedeutet das konkret für mich?“
Im besten Fall hast du jetzt ein gutes Gefühl dafür, welches Set-up du deinen zukünftigen Pflanzen bieten kannst – also ob du Indoor oder Outdoor growst, wie viel Platz du hast, wie viel Aufwand du betreiben möchtest und was dein Standort zulässt.
Auf dieser Basis kannst du ableiten, welche Genetiken und Sortentypen zu deinem Vorhaben passen – ob eher kompakte, robuste Pflanzen mit kurzer Blütezeit oder Strains mit etwas mehr Anspruch und Potenzial für große Erträge.
Damit dir der Einstieg leichter fällt, haben wir hier einige besonders empfehlenswerte Sorten für Einsteigerzusammengestellt – sowohl für Indoor-Grows als auch für das Outdoor-Gärtnern in Deutschland.
Autoflowering Sorten – Perfekt für Anfänger
White Widow Auto
✔ Erdig, mit einer fruchtigen und würzigen Note
✔ Sehr pflegeleicht & robust
✔ Schimmelresistent & anpassungsfähig
✔ Blütezeit: 8–9 WochenJack Herer Auto
✔ Oldschool Weed Aroma mit natürlicher Haze note
✔ Ideal für Outdoor-Growing in Deutschland
✔ Sehr widerstandsfähig gegen Kälte & Feuchtigkeit
✔ Hoher Ertrag trotz einfacher PflegeEasy Bud Auto
✔ Ein klassischer und Würziger Old School Strain
✔ Kompakte Größe – perfekt für kleine Anbauflächen
✔ Schnelle Erntezeit – ca. 9 Wochen
✔ Starke Wirkung trotz einfacher Handhabung


Feminisierte Sorten – Für Anfänger mit mehr Kontrolle
Golden Lemon Haze
✔ Intensive Zitrusaromen mit Charakteristischer Haze Note
✔ Hoch wachsend, aber pflegeleicht
✔ Einfache Pflege & hohe Erträge
✔ Blütezeit: 8-9 WochenCandy Kush | Fast Flowering
✔ Intensive Süße Kush Aromen mit fruchtiger Note
✔ Sehr widerstandsfähig & schädlingsresistent
✔ Gut für Outdoor-Anbau geeignet
✔ Extra Schnelle Blütezeit: ca. 7–9 WochenPurple Punch
✔ Starke Schimmelresistenz – optimal für Deutschland
✔ Wächst sowohl Indoor als auch Outdoor gut
✔ Aromatische, kompakte, Lila Buds!
Outdoor-Growing in Deutschland – Was du wissen musst
Beim Outdoor-Anbau in Deutschland spielt das natürliche Licht eine zentrale Rolle – insbesondere bei feminisierten Sorten. Diese gehen erst in die Blütephase über, wenn die Tage kürzer werden, also etwa ab Mitte bis Ende August, wenn das Verhältnis von Licht zu Dunkelheit ungefähr bei 12 Stunden Tag / 12 Stunden Nacht liegt. Das bedeutet: Der eigentliche Blühbeginn startet draußen vergleichsweise spät im Jahr – und je nach Sorte kann es dann eng werden, bevor die Temperaturen fallen oder der Herbstregen einsetzt.
Autoflowering-Sorten sind hier klar im Vorteil: Sie sind unabhängig vom Tageslicht und beginnen etwa 3–4 Wochen nach der Keimung automatisch zu blühen. Dadurch kannst du sie früh im Jahr – oft schon ab Mai – starten, und hast mit etwas Glück bereits im Juli oder August eine erntebereite Pflanze. Für Einsteiger im Outdoor-Grow ist das oft der stressfreiere Weg, um Wetterrisiken zu umgehen.
Wer in Deutschland Outdoor anbauen möchte, sollte die Entscheidung nicht nur von Lust oder Neugier abhängig machen – vielmehr ist sie oft eine Frage der gegebenen Möglichkeiten. Faktoren wie Temperatur, Niederschlag, Standortwahl und Dauer des Sommers haben großen Einfluss auf den Verlauf und Erfolg eines Grows.
In vielen Regionen Deutschlands kann der Sommer kurz und wechselhaft sein – mit kühlen Nächten, viel Regen und hoher Luftfeuchtigkeit. All das stellt besondere Anforderungen an die Sorte und den Anbauort. Wer beispielsweise ein Gewächshaus oder ein geschütztes Gartenstück nutzt, kann bestimmte Risiken wie Dauerregen oder Wind besser kontrollieren.
Auch die Platzverhältnisse spielen eine Rolle: Während du auf dem Balkon eher kompakte, diskrete Pflanzen bevorzugen wirst, ist im Garten mehr Spielraum für buschigere oder höher wachsende Strains.
Besonders wichtig ist im Freien der Schutz vor Schimmel und Schädlingen. In feuchten, regenreichen Phasen steigt das Risiko von Blütenfäule und Pilzbefall, weshalb du dich für robuste, schimmelresistente Sorten mit möglichst kurzer Blütezeit entscheiden solltest. Diese sind besser an das mitteleuropäische Klima angepasst und bringen dich sicherer zur Ernte.
- Kühle Temperaturen: Besonders in den Übergangsmonaten kann es zu kühlen Nächten kommen, was nicht jede Sorte verträgt.
- Kurze Sommer: Viele Sativa-Sorten haben eine lange Blütezeit, was in Deutschland problematisch sein kann.
- Höhere Luftfeuchtigkeit/Regen: Schimmelresistente Strains sind essenziell, besonders gegen Ende der Blütephase.
Empfohlene Outdoor-Sorten für das deutsche Klima:
- Jack Herer Auto – Sehr widerstandsfähig & hoher Ertrag
- Purple Punch – Perfekt für kühlere Regionen
- Easy Bud Auto – Schnell blühend, gute Outdoor-Erträge
- White Widow Auto – Wetterbeständig & schimmelresistent
Fazit – Die beste Anfängersorte hängt von deinem Setup ab
Es gibt nicht die eine perfekte Anfängersorte. Vielmehr kommt es auf deine Anbaubedingungen und persönlichen Vorlieben an.
Für absolute Anfänger sind Autoflowering-Sorten ideal, da sie wenig Pflege und keinen speziellen Lichtzyklusbenötigen. Wer Indoor anbaut, kann auch feminisierte Sorten mit kurzer Blütezeit wählen. Outdoor-Grower in Deutschland sollten wetterbeständige und schnell blühende Sorten nutzen, um eine erfolgreiche Ernte zu garantieren.
Mit der richtigen Vorbereitung kann jeder erfolgreich Cannabis anbauen – und mit jeder Ernte wächst die Erfahrung!
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