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Cannabis und Sex – Das Endocannabinoid System

Wir kennen es alle: nach einem leckeren Abendessen oder einem gelungenen Workout, der einen oder anderen Art, fühlt man sich einfach wohlig zufrieden. Aber woher kommt das Gefühl und wie hängt es mit dem Konsum von Cannabis zusammen?

Die Auswirkungen des Endocannabinoid-Systems – Sex, Sport und gutes Essen

In vielen Studien wird von erhöter Zufriedeneheit beim Sex oder erhöter Lust auf Sex nach Konsum von Cannabis berichtet.

Eine Studie der Saint Louis University School of Medicine, aus dem Jahr 2019, fokussiert sich dabei ausschließlich auf weibliche Probandinnen. Von den 373 befragten Frauen gaben 34% an vor sexuellen Aktivitäten Cannabis konsumiert zu haben. Der Großteil von ihnen berichtete von einem Anstieg des Sexualtriebs, einer Verbesserung des Orgasmus und einer Abnahme der Schmerzen.

Die Ergebnisse dieser Studie sind auch auf das Endocannabinoid-System im Körper zurückzuführen, denn dieses ist auch ohne zusätzlichen Cannabiskonsum an unserem Sexualtrieb beteiligt.

Das Endocannabionoid-System im Körper

Das Endocannabinoid-System ist Teil des menschlichen Nervensystems und funktioniert als endogenes System. Endogen bedeutet dabei, dass die Prozesse innerhalb des Körpers stattfinden und nicht auf äußere Einflüsse zurückgehen.

Grundlegende Bestandteile dieses Systems sind die CB1 und CB2 Rezeptoren, welche als Bindungsstelle für körpereigene Cannabinoide (Endocannabinoide) funktionieren. Die Funktionen dieses Systems sind vielfältig und auch bis heute nicht vollständig erforscht. Trotzdem gibt es immer mehr Studien zu den verschiedenen Auswirkungen des Endocannabinoid-Systems.

Des Weiteren bildet das System die Grundlage für die Wirkung von Cannabis auf den Körper. Denn sowohl THC, als auch CBD, sowie jegliche weiteren Cannabinoide könnten nicht im Körper wirken, wenn wir keine passenden Rezeptoren hätten.

Aufbau des Endocannabinoid-Systems

Wie gesagt bilden CB1 und CB2 Rezeptoren die Grundlage. Die beiden Cannabinoid-Rezeptoren finden sich an unterschiedlichen Stellen im menschlichen Körper wieder. Die CB1-Rezeptoren verteilen sich vor allem im Gehirn, sind aber auch in verschiedenen Organen wie den Nieren oder dem Darm zu finden. Die CB2-Rezeptoren hingegen sind vor allem für die Immunabwehr im Zentralen Nervensystem zuständig.

Die Aktivierung der Rezeptoren geschieht durch Endocannabinoide, die hingegen zu anderen Neurotransmittern, also Botenstoffen, erst gebildet werden, wenn diese benötigt werden. Zu den bekanntesten Cannabinoid Neurotransmittern gehört Arachidonyglycerol (kurz 2-AG), aber dazu später mehr.

Funktion des Endocannabinoid-Systems

Die Funktionen des Endocannabiniod-Systems sind sehr vielfältig und die Forschungen sind noch relativ jung, deswegen kommen laufend neue Erkenntnisse hinzu.

Bekannt ist aber, dass verschiedene Neurotransmitter wie GABA, Glutamat oder Dopamin durch das Cannacbinoid-System aktiviert werden. Bei einer Deaktivierung der CB1-Rezeptoren, wie es einige Medikamente getan haben, kam es häufig zu schweren Angststörungen, diese Rezeptoren sind also maßgeblich an unserem Wohlbefinden beteiligt. Außerdem steuern CB1-Rezeptoren den Appetit, wodurch auch die „Fressflashs“ beim Cannabis Konsum zu erklären sind. 

2-AG und der Sexualtrieb in Studien.

Was hat dieses Cannabinoid System denn jetzt mit Sex und gutem Essen zu tun?

Wie gesagt sind die Cannabinoid-Rezeptoren an zahlreichen Stoffwechsel Funktionen, wie auch der Ausschüttung von Dopamin, beteiligt. Unterschiedliche Studien haben dabei die Konzentrationen von bestimmten körpereigenen Cannabinoiden im Blut in verschiedenen Situationen gemessen.

Ziel dieser Studien war dabei, eine konkrete körperliche Auswirkung der Cannabinoide zu erfassen und festzustellen, wann, welche Endocannabinoide ausgeschüttet werde.

In einer Studie des UKEs in Hamburg und der Johannes-Gutenberg-Universitäten in Mainz aus dem Jahr 2017 konnte belegt werden, dass bei der Masturbation bis zum Orgasmus, sowohl bei Männern als auch bei Frauen, größere Mengen des eben genannten Endocannabinoids 2-AG ausgeschüttet werden.

Eine weitere Studie aus dem Jahr 2017 unterstützt diese Beobachtung. Dabei wurde der Endocannabinoid-Spiegel bei 6 Männern und 9 Frauen vor und nach der Masturbation gemessen. Die Ergebnisse zeigten, dass bei Männern die Konnzentration von 2-AG um 56% und bei Frauen um durchschnittlich 30% anstieg.

Der Unterschied zwischen Männern und Frauen scheint im ersten Moment relativ groß zu sein, die Autorin der Studie verweist jedoch darauf, dass die Fallzahlen sehr niedrig waren und der Unterschied daher auch gut ein Zufall sein könnte.

Die Autorin kommt zu folgendem Schluss: „Die Daten deuten darauf hin, dass das Endocannabinoid 2-AG am sexuellen Reaktionszyklus des Menschen beteiligt ist, und wir stellen die Hypothese auf, dass die Freisetzung von 2-AG eine Rolle bei den belohnenden Konsequenzen von sexueller Erregung und Orgasmus spielt“

Anandamid und das „Läufer-High“

Insgesamt konnte in verschiedenen Studien festgestellt werden, dass bestimmte körpereigene Cannabinoide auch in Belohnungsprozessen und als Gegenmittel zu Stress und Schmerzen ausgeschüttet werden.

So belegt eine andere Studie, dass das Endocannabinoid Anandamid maßgeblich am sogenannten „Läufer-High“ beim Ausdauersport beteiligt ist. Verantwortlich dafür ist der konstant steigende Stress, die Belastung sowie die Schmerzen, die bei zunehmender Laufdauer entstehen. Das Endocannabinoid-System wirkt dem entgegen, bis hin zur Überkompensation. Dadurch wird das Wohlbefinden sogar deutlich gesteigert. Anandamid ist auch der wesentliche Grund, weshalb Ausdauersport einen Suchtfaktor haben kann.

Ein solcher Stressfaktor kann auch Hunger sein. Bei unterschiedlichen Studien und Tierversuchen wurde festgestellt, dass, nach der Nahrungsaufnahme, der Anandamid Spiegel plötzlich deutlich absank.

In einer weiteren Studie mit Menschen wurde hingegen festgestellt, dass der Spiegel von 2-AG  nach dem Essen deutlich stieg, jedoch nur wenn das Essen auch wirklich lecker war. Bei dem Verzehr von einem anderen Gericht mit den identischen Kalorien und Nährstoffmenge, das jedoch nicht gut schmeckte, erhöhte sich der 2-AG Spiegel nämlich nicht.

Die Wirkungen von Anandamid und 2-AG

Die kurz skizzierten Studien deuten darauf hin, dass die unterschiedlichen Endocannabinoide auch unterschiedliche Wirkungen, bzw. Auswirkungen auf den Körper haben.

Anandamid scheint eher eine Reaktion auf Stress oder Schmerzen zu sein, die Wirkung besteht darin diese zu lindern.

2-AG hingegen scheint eher Teil des Belohnungsmechanismus zu sein, es wird also als Reaktion auf positive Erfahrungen ausgeschüttet. Interessant ist, dass sich 2-AG zwar in der chemischen Struktur deutlich von THC unterschiedet, die beiden Stoffe weisen jedoch eine ähnliche räumliche Struktur auf.

Das legt die Vermutung nahe, dass THC auch an Rezeptoren, die durch 2-AG aktiviert werden, andocken kann.

Dies könnte auch die Sexualreaktion von Cannabis Konsum erklären.

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